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wasserspiele

Aktueller Hinweis


Unbenannt-1.jpgIllustration Felix Kramer,
MHK

Einschränkungen im Zugang zu den Wasserspielen

Die barocke Kaskaden-Wasserarchitektur muss aufgrund von starkem Wasserverlust umfassend in Stand gesetzt werden. Bis einschließlich 2018 finden Bauarbeiten an den Kaskaden und im Bereich des Neptunbassins statt. Alle Informationen für Ihren Besuch finden Sie in unserem Flyer zu den Baumaßnahmen – inklusive Parkplan zu den Wasserspielen

Der Besucherparkplatz »Schloss Wilhelmshöhe« wird ebenfalls bis Ende 2018 umgebaut. Es stehen ca. 400 Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen dringend die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Animationsfilm »Herkules und die Baumaßnahmen«

 


 

Die Wasserspiele

ma13343_Foto Jörg Mielenz-Winter.jpgGroße Fontäne, Foto: Jörg Mielenz-Winter

Die Wasserspiele sind ein zentrales Element des Bergparks und nicht zuletzt ausschlaggebend für dessen Ernennung zur Welterbestätte im Jahr 2013.

Als wahrer Besuchermagnet locken sie bei ihrer Inszenierung während der Saison vom 1. Mai bis 3. Oktober mittwochs, sonntags und feiertags regelmäßig tausende begeisterte Gäste in den Bergpark Wilhelmshöhe, die dem Lauf des Wassers zu Fuß folgen.

Die barocken Anlagen entstanden ab Ende des 17. Jahrhunderts unter Landgraf Carl (reg. 1677–1730). Landgraf Wilhelm IX. – der spätere Kurfürst Wilhelm I. (reg. 1785–1821) – ließ sie ab Ende des 18. Jahrhunderts durch monumentale Wasserbilder im Sinne eines englischen Landschaftsgartens ergänzen. Seit nunmehr 300 Jahren funktionieren die Wasserspiele nach dem gleichen Prinzip allein unter Ausnutzung physikalischer Gesetze und ohne Einsatz von Pumpen. Sie bringen durch die planvolle Inszenierung der Urgewalt des Wassers die absolutistischen Herrschaftsansprüche der Landgrafen von Hessen-Kassel meisterhaft zum Ausdruck.

Das weltweit einzigartige Schauspiel startet am Fuße des Oktogons, dem Quellbauwerk. Von dort nimmt das Wasser scheinbar unaufhaltsam seinen Lauf, speist kleinere Fontänen und fließt über die barocken Kaskaden. Die Inszenierung der Wasserkünste erstreckt sich über weitere Stationen wie den Steinhöfer Wasserfall, die Teufelsbrücke und das Aquädukt, einen ca. 30 Meter tiefen Wassersturz. Die Besucher, die die Inszenierung von Station zu Station begleiten legen dabei ca. 2,3 km zurück. Den Höhepunkt bildet die Große Fontäne, die einem Geysir gleich am Fontänenteich ca. 50 Meter in die Höhe schießt.

Zeiten der Wasserspiele

An jedem Mittwoch, Sonntag und an Feiertagen, vom 1. Mai bis 3. Oktober, haben Besucher ab 14.30 Uhr die Gelegenheit, dem Lauf des Wassers vom Herkules bis zur Großen Fontäne vor dem Schloss zu folgen. Die verschiedenen Stationen sind zu folgenden Uhrzeiten erlebbar:

14.30 Uhr Beginn an den barocken Kaskaden unterhalb des Herkules
15.05 Uhr Steinhöfer Wasserfall
15.20 Uhr Teufelsbrücke
15.30 Uhr Aquädukt
15.45 Uhr Große Fontäne (bis ca. 16 Uhr)
Jedes Wasserbild wird für ungefähr 10 Minuten inszeniert.