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wasserspiele

Die Wasserspiele sind ein zentrales Element des Bergparks und nicht zuletzt ausschlaggebend für dessen Ernennung zur Welterbestätte im Jahr 2013. Als wahrer Besuchermagnet locken sie bei ihrer Inszenierung während der Saison vom 1. Mai bis 3. Oktober mittwochs, sonntags und feiertags regelmäßig tausende begeisterte Gäste in den Bergpark Wilhelmshöhe, die dem Lauf des Wassers zu Fuß folgen.

Verlauf und Zeiten der Wasserspiele


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1. Mai bis 3. Oktober
An jedem Mittwoch, Sonntag und an Feiertagen

Das Wasser entspringt unterhalb des Herkules und kann talwärts bis zum Schloss Wilhelmshöhe auf 2,3 km begleitet werden. Jedes Wasserbild wird für ungefähr 10 Minuten inszeniert. Anschließend haben Sie genug Zeit, um zur nächsten Station zu spazieren.

14.30 Uhr Beginn unterhalb des Herkules
15.05 Uhr Steinhöfer Wasserfall
15.20 Uhr Teufelsbrücke
15.30 Uhr Aquädukt
15.45 Uhr Große Fontäne (bis ca. 16 Uhr)

Bitte beachten Sie: Aufgrund von Baumaßnahmen kommt es zu Einschränkungen am Herkules.

Sicherheitshinweise
Die Wasserspiele sind nur zu Fuß erlebbar, talwärts werden über 200 Höhenmeter überwunden. Trittsicherheit, festes Schuhwerk und körperliche Fitness sind im Bergpark unerlässlich, denn die Wege sind zwar befestigt, aber nur bedingt barrierefrei. Die Treppen an den Kaskaden haben kein Geländer, bitte vermeiden Sie Stausituationen. 

 

 

Mehr über die Wasserspiele erfahren


Seit nunmehr 300 Jahren funktionieren die Wasserspiele nach dem gleichen Prinzip allein unter Ausnutzung physikalischer Gesetze und ohne Einsatz von Pumpen. Sie bringen durch die planvolle Inszenierung der Urgewalt des Wassers die absolutistischen Herrschaftsansprüche der Landgrafen von Hessen-Kassel meisterhaft zum Ausdruck.

Die barocken Anlagen entstanden ab Ende des 17. Jahrhunderts unter Landgraf Carl (reg. 1677–1730). Landgraf Wilhelm IX. – der spätere Kurfürst Wilhelm I. (reg. 1785–1821) – ließ sie ab Ende des 18. Jahrhunderts durch monumentale Wasserbilder im Sinne eines englischen Landschaftsgartens ergänzen. Das weltweit einzigartige Schauspiel startet am Fuße des Oktogons, dem Quellbauwerk. Von dort nimmt das Wasser scheinbar unaufhaltsam seinen Lauf, speist kleinere Fontänen und fließt über die barocken Kaskaden. Die Inszenierung der Wasserkünste erstreckt sich über weitere Stationen wie den Steinhöfer Wasserfall, die Teufelsbrücke und das Aquädukt, einen ca. 30 Meter tiefen Wassersturz. Die Besucher, die die Inszenierung von Station zu Station begleiten legen dabei ca. 2,3 km zurück. Den Höhepunkt bildet die Große Fontäne, die einem Geysir gleich am Fontänenteich ca. 50 Meter in die Höhe schießt.