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tag des offenen denkmals

8. September 2019 • Bergpark Wilhelmshöhe • Hessisches Landesmuseum


2016-06-22_Kassel-Hessen-Agentur_Blofield_D800_3709.jpgAbb.: Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe, Kassel-Hessen-Agentur, Blofield

Zum Tag des offenen Denkmals gewähren jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten ganz besondere Einblicke in ihr baukulturelles Erbe. Beim bundesweiten Aktionstag beteiligen sich regelmäßig mehr als 7.500 Denkmale mit vielfachen Veranstaltungen, die bisher unbekannte Aspekte der Denkmalpflege beleuchten.

Unter dem diesjährigen Motto »Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur« bieten auch die Museumslandschaft Hessen Kassel und der Verein Bürger für das Welterbe Kassel e.V. themenspezifische Sonderführungen an.

Die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe finden am »Tag des offenenen Denkmals« wie gewohnt ab 14.30 Uhr statt.

Themenführungen


2017-04-27_065HNi.jpgBergpark Wilhelmshöhe, MHK

Eine Zeit des Umbruchs – Auf den Spuren von Friedrich II.
Bergpark Wilhelmshöhe I 10.30–12.00 Uhr
Mit Dr. Siegfried Hoß  I Kosten: 4,50 Euro
Treffpunkt: Kasse Schloss Wilhelmshöhe

Kein Aufbruch in die Moderne, aber nicht weniger spektakulär, war der Übergang vom Barockgarten zum Landschaftspark. Für diese Zeit des Wendepunktes steht in Kassel Friedrich II. Auch wenn immer sein Sohn Wilhelms IX. genannt wird, ist seine Gestaltung nicht ohne Auswirkung geblieben und lässt sich heute noch im Wilhelmshöher Park gut erkennen.


2019-06-18_084H.JPGRosenhang im Staatspark Karlsaue, MHK

Hermann Matterns Wirken in der Karlsaue und seine Auswirkungen
Staatspark Karlsaue I 13–14.30 Uhr
Mit Dipl.-Ing. Florian Kahl I Kosten: 4,50 Euro I Treffpunkt: Kasse Orangerie

1902 geboren erlebte Mattern als junger Mann die Umbrüche des Bauhauses. Vermutlich beeinflusste ihn und weitere Landschaftsarchitekten dies bei der Entwicklung eines eigenen Stils der geometrische und landschaftliche Formen in der Gartenkunst miteinander verbindet.1955 gestaltete er die Bundesgartenschau in Kassel. Von ihr ist bis heute der Rosenhang erhalten geblieben. Bei der Führung werden die Ideen Matterns erläutert und die späteren Veränderungen des Rosenhangs aufgezeigt.


MHK_HLM_Foto Volker Straub.jpgHessisches Landesmuseum, Foto Volker Straub, MHK

Das Kasseler Landesmuseum - der Übergang in das 20. Jahrhundert
Hessisches Landesmuseum  I 14–15 Uhr
Mit Michael Röhring • Eintriff frei, Führung 3 Euro

1913 wurde das von dem Architekten und Stadtplaner Theodor Fischer geplante Hessische Landesmuseum eröffnet. Es ist der letzte große Museumsneubau vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Was hat Fischer anders gemacht als seine Vorläufer und wie ist seine Architektur einzuordnen? Am Beispiel des Landesmuseums lässt sich ebenfalls zeigen, wie der Stadtplaner Fischer starken Einfluss auf die Wahrnehmung der Kasseler Innenstadt genommen hat.


MA21922.jpgAbb.: Chinesische Pagode im Bergpark Wilhelmshöhe, Foto Arno Hensmanns, MHK

Sonderöffnung der Chinesischen Pagode
In Kooperation mit dem Verein Bürger für das Welterbe e. V.
Bergpark Wilhelmshöhe I 15–17 Uhr
Eintritt frei, Spenden willkommen

Führungen jeweils 15 und 16 Uhr: »Die Bedeutung der Pagode und ihre Restaurierung« mit Kunsthistoriker Gerd Fenner und »Rundgang durch das chinesische Dorf« mit Johanna Wurz (KulTouragenten)

Das von Landgraf Friedrich II. angelegte »Chinesische Dorf« Mulang ist ein bedeutendes Beispiel für eine wesentliche Umbruchsphase in der europäischen Gartengeschichte; es war die Zeit als die barocken Anlagen zu Landschaftsgärten umgeformt wurden. Die englisch-chinesischen Gärten mit ihren Kleinbauten spiegelten dabei ein idealisiertes Bild von China wider: Das chinesische Kaiserreich galt als ein vorbildliches Staatswesen. Die Pagode ist seit vielen Jahren ein zentrales Förderprojekt des Vereins Bürger für das Welterbe. Mit Hilfe umfangreicher Spendengelder wurde zuletzt die Replik des Buddhas in der Pagode mitfinanziert.