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der antrag

Zeitplan zur Welterbeanmeldung

1999

Der Bergpark Wilhelmshöhe wird auf der Tentativliste eingetragen.

2000

Der Verein »Bürger für das Welterbe – Park Wilhelmshöhe, Karlsaue und Wilhelmsthal« gründet sich (2001 Eintragung als Verein).

2004

Der Magistrat der Stadt Kassel beschließt, die Welterbeanmeldung zu unterstützen und Kern- und Pufferzonen auszuweisen.

2006 

Prof. Dr. Gerd Weiß, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, wird zum Welterbekoordinator der hessischen Landesregierung ernannt. 

2007 

Installation des Welterbeworkshops durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst als beratendes Gremium, um den Ausbau der Museumslandschaft Kassel und die Welterbeanmeldung zu begleiten. Das Gremium kommt im Januar zum ersten Mal zusammen.

2008 

Februar: Der dritte Welterbeworkshop tagt in Kassel. Das Konzept für die ICOMOS-Tagung wird vorgestellt. 

August: Der vierte Welterbeworkshop tagt in Kassel. Die Experten raten von einer Anmeldung der Kulturlandschaft »Die Landgräflichen Gärten in und um Kassel« ab und empfehlen, den Fokus auf die Wasserkünste im Bergpark Wilhelmshöhe zu legen.

Oktober: Die neuinstallierte Arbeitsgemeinschaft »Welterbe« zwischen dem Land Hessen, der Stadt Kassel und Vertretern der Bürgerschaft erarbeitet gemeinsam den Managementplan. Die Kasseler Kulturgesellschaften unterstützen den Anmeldeprozess.

2009

Februar: Öffentlicher Informationsabend für die interessierte Bürgerschaft mit Podiumsdiskussion. Als Gast referiert Frau Dr. Dengler-Schreiber vom »Dokumentationszentrum Welterbe« der Stadt Bamberg über die Erfahrungen aus Bamberg.

Mai: Rund 180 Wissenschaftler, Denkmalpfleger, Architekten und Vertreter von Museen besuchen die internationale ICOMOS-Tagung »Hortus ex machina. Der Bergpark im Dreiklang von Kunst, Natur und Technik«.

August: Durchführung des fünften Welterbeworkshops.

September: Neuer Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel ist Prof. Dr. Bernd Küster. Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) und das Landesamt für Denkmalpflege Hessen laden zu einem bundesweiten Pressetermin aus Anlass der Welterbeanmeldung zu den Wasserkünsten in den Bergpark Wilhelmshöhe ein.

Oktober: Im Rahmen eines Studierenden-Wettbewerbs wird ein Antragslogo für die Welterbeanmeldung entworfen. Die Studentin Maria Herzog gewinnt mit dem stilisierten Herkulesbauwerk den ersten Preis.

2010

Februar: Öffentlicher Informationsabend für die interessierte Bürgerschaft, bei dem erste Forschungsergebnisse vorgestellt werden.

März: Durchführung des sechsten Welterbeworkshops. Staatsministerin Kühne-Hörmann sagt die redaktionelle Unterstützung durch den ehemaligen FAZ-Journalisten und Projektkoordinator »Museumslandschaft Kassel«, Ernst Wegener, zu.

Mai: Die MHK feiert ihr erstes Bergparkfest: »Auf dem Weg zum Welterbe« - Informationen, Spiele und Veranstaltungen rund um die Welterbebewerbung.

September: Der Welterbeantrag wird zur Vorprüfung an die Beauftragte für das Welterbe der Kultusministerkonferenz gereicht.

Dezember: Öffentlicher Informationsabend für die interessierte Bürgerschaft, bei dem über den erarbeiteten Stand des Antrags informiert und die dreidimensionale digitale Rekonstruktion der ursprünglich von Landgraf Karl geplanten Wasserspiele präsentiert wird. Dr. Thomas Weiss, Direktor der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, berichtet über die Erfahrungen im Umgang mit einer Kulturlandschaft, die den Weltkulturerbestatus besitzt.

2011

Frühjahr: Produktion des Antrags, d.h. englische Übersetzung und grafische Aufbereitung.

Juni: Bergparkfest 2011: »Auf dem Weg zum Welterbe«

August: Staatsministerin Kühne-Hörmann unterzeichnet als Repräsentantin des Vertragsstaates den Welterbeantrag.

September: Der Welterbeantrag wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst über die Kultusministerkonferenz an das Auswärtige Amt weitergeleitet.

2012

Februar: Die Unterlagen des Welterbeantrags werden dem Welterbezentrum der UNESCO in Paris übermittelt. Dort wird der Internationale Rat für Denkmalpflege ICOMOS (»International Council on Monuments and Sites«) als beratendes Fachgremium der UNESCO eine sorgfältige Evaluierung des Antrags vornehmen.

Am 15. und 16. März 2012 tagt in Kassel erstmalig das Welterbe-Advisory-Board. Das Expertengremium wird den Welterbeprozess und anstehende Baumaßnahmen im Antragsgebiet künftig fachlich begleiten.

2013

Mai: Der Internationale Rat für Denkmalpflege empfiehlt »Wasserkünste und Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe« in Kassel für die Welterbe-Liste der UNESCO.

23. Juni: Wir sind Welterbe! Das UNESCO-Komitee beschließt auf seiner Sitzung in Phnom Penh/Kambodscha einstimmig die Aufnahme von Herkules und Wasserkünsten im Bergpark Wilhelmshöhe auf die Liste des UNESCO-Welterbes.