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antikensammlung

Die Antikensammlung im Erd- und Untergeschoss von Schloss Wilhelmshöhe bietet einen faszinierenden Überblick über die vergangenen Kulturen im Mittelmeerraum.

Die umfangreichen Sammlungsbestände reichen von der Bronzezeit über die Blütezeit Griechenlands bis zum Imperium Romanum. Die rund 800 Exponate – darunter etwa 60 Skulpturen – zeigen die Entwicklung verschiedener antiker Kulturen. Zu sehen sind Funde aus ägyptischer, minoisch-mykenischer, griechischer, etruskischer und römischer Zeit. 

Neben dem berühmten »Kasseler Apoll« zeigen zahlreiche Objekte der griechischen Vasenmalerei Szenen der antiken Götterwelt. Waffen, Gefäße und Bronzefiguren zeugen von der Kunstfertigkeit der Etrusker. Bedeutend sind auch die Funde der Kasseler Grabung auf der Insel Samos aus dem Jahr 1894. Die Objekte der römischen Kaiserzeit gehören größtenteils zum historischen Sammlungsbestand, darunter bedeutende Marmorporträts und viele Gegenstände des Alltagslebens. In den vergangenen Jahren konnte zudem die Sammlung griechischer und römischer Münzen ausgebaut werden.

Die Ursprünge der Antikensammlung reichen zurück bis in das Jahr 1688, als hessische Truppen Funde aus Athen nach Kassel brachten. Die Antikenbegeisterung des Kasseler Landgrafen Friedrich II. führte zur Gründung des »Museum Fridericianum« im Jahr 1779. Manche Objekte dieser Zeit sind erhalten geblieben, so etwa die Sammlung von 30 Korkmodellen antiker Bauwerke Roms und Kopien berühmter Skulpturen.