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UNESCO-welterbe bergpark wilhelmshöhe

Das Gesamtkunstwerk Bergpark Wilhelmshöhe wurde am 23. Juni 2013 vom Welterbekomitee der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und damit als einzigartige Kulturlandschaft ausgezeichnet.

Die etwa 560 Hektar große Welterbestätte erstreckt sich von dem berühmten Wahrzeichen Kassels – dem Herkules – über die 350 Meter langen Kaskaden bis hinunter zum Schloss Wilhelmshöhe und darüber hinaus in der Sichtachse der Wilhelmshöher Allee hinunter.

Die Anfänge der einzigartigen barocken Anlage europäischer Bau- und Gartenkunst entstanden im ausgehenden 17. Jahrhundert unter Landgraf Carl (reg. 1677 – 1730) und wurden im späten 18. Jahrhundert nach englischem Vorbild zum romantischen Landschaftspark ausgeformt. Die barocken Wasserkünste des Gründers sind bis heute erhalten und wurden durch die romantischen Wasserkünste mit Wasserfällen, Aquädukt und Großer Fontäne von seinen Erben und Nachfolgern erweitert. Zu den besonderen Highlights des weltweit einzigartigen Ensembles zählen neben dem Herkules und den Wasserspielen die mittelalterlich anmutende Löwenburg und das imposante Schloss Wilhelmhöhe mit angrenzendem Ballhaus und Gewächshaus.