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sammlung der moderne

m10114.jpgGerhard Richter, Porträt Arnold Bode, 1964, MHK, Neue Galerie

Die Neue Galerie als Haus der Moderne vereint die städtischen und staatlichen Kunstsammlungen. Von der  Malerei des 19. Jahrhunderts, über ausgewählte Exponate der klassischen Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst bietet das Museum dem Besucher einen spannenden Dialog zwischen den Epochen. Ein besonderer Sammlungsschwerpunkt liegt auf den documenta-Kunstwerken, die seit 1982 mit Ankaufsgeldern der Stadt Kassel und des Landes Hessen erworben werden.

Zu den Highlights der Kunst des 19. Jahrhunderts zählen die Werke von Johann Martin von Rohden, dem Spätromantiker Johann Wilhelm Schirmer sowie der Willingshäuser Malerschule, die besonders die Entwicklung der Landschaftsmalerei dokumentieren. Außerdem die zahlreichen Exponate, die vom Biedermeier über die Salonkunst bis zum Historismus reichen.

Den Übergang zum 20. Jahrhundert markieren die umfangreichen Bestände der Neoimpressionisten Paul Baum und Curt Herrmann, die sich in ihren Werken früh mit den Errungenschaften des Impressionismus beschäftigten und damit die Anfänge der Abstraktion kennzeichnen. Die umfangreiche Lovis Corinth-Sammlung mit dem Hauptwerk »Walchensee, Landschaft mit Kuh« (1921) sowie Gemälde von Max Slevogt, Wilhelm Trübner und Carl Schuch vervollständigen die Gruppe der deutschen Impressionisten.

Die klassische Moderne und zeitgenössische Kunst bilden weitere Schwerpunkte der Sammlung, zu deren hochrangigen Vertretern unter anderen Ernst Wilhelm Nay, Max Ernst, Sigmar Polke, Andy Warhol und Gerhard Richter gehören.

Ein anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses 1976 von Joseph Beuys persönlich eingerichteter Raum verdient dabei besondere Aufmerksamkeit. Die Installation umfasst »The pack (Das Rudel)« sowie vier Vitrinen, 29 Zeichnungen und sieben plastische Bilder.

Zu den herausragenden Erwerbungen vergangener documenta-Ausstellungen zählen u. a. die begehbare Installation »Isola« von Mario Merz, Michael Rakowitzʼ »What Dust Will Rise?«, Doris Salcedos »THOU-LESS« sowie vier Stühle aus Ai Weiweis Kunstprojekt »Fairytale«.