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WH1237-1201 Foto Werner HuthmacherWandelhalle im Obergeschoss der Neuen Galerie, Foto: Werner Huthmacher

An der Schönen Aussicht mit Blick über die Karlsaue gelegen, beherbergt die Neue Galerie die städtischen und staatlichen Kunstsammlungen.

Nach dem Ende der documenta 14 öffnet die Neue Galerie nun wieder ihre Pforten und lädt dazu ein, die Sammlung der Moderne mit Gemälden und Skulpturen des 19. bis 21. Jahrhunderts neu zu entdecken. Der Startschuss fällt mit einem Eröffnungswochenende samt Begleitprogramm am 27. und 28. Januar 2018

Der Rundgang durch die Neue Galerie führt von romantischer Landschaftsmalerei über Meisterwerke des deutschen Impressionismus und die abstrakte Kunst der Nachkriegszeit bis zu zeitgenössischen Positionen und Erwerbungen vergangener documenta-Ausstellungen. Zu den jüngsten Ankäufen zählen die Werke von Miriam Cahn, Nevin Alada, Susan Hiller und Edi Hila, die als Teil der documenta 14 in Kassel und Athen zuletzt tausende Besucher begeistert haben. In der Sammlung der Neuen Galerie treten sie nun in einen spannungsvollen Dialog mit Werken vergangener documenta-Ausstellungen.

Edi Hila, Boulevard 3, 2015, Städtische Kunstsammlung, Neue Galerie, MHK

Zudem wird die Ausstellung um 50 Werke ergänzt, die bislang im Depot aufbewahrt wurden oder in den letzten Jahren neu in die Sammlung kamen. In diesem Zusammenhang rücken neue Themen in den Fokus, etwa die französische Malerei des 19. Jahrhunderts mit Vertretern wie Gustave Courbet und Auguste Rodin und die Düsseldorfer Akademie, die jeweils mit eigenen Räumen vertreten sind. Ein weiterer Raum widmet sich Kunstwerken der 1960er bis 1980er Jahre, die sich mit Material und Bewegung beschäftigen. Nach aufwendiger Restaurierung wird darin ein kinetisches Objekt von Harry Kramer präsentiert.