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WH1237-1201 Foto Werner HuthmacherWandelhalle im Obergeschoss der Neuen Galerie, Foto: Werner Huthmacher

Bitte beachten Sie: Die Neue Galerie war Standort der documenta 14 und ist bis zur Wiedereröffnung am 27. Januar 2018 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

An der Schönen Aussicht mit Blick über die Karlsaue gelegen, beherbergt die Neue Galerie die städtischen und staatlichen Kunstsammlungen.

Das als Gemäldegalerie zwischen 1871 und 1877 nach den Plänen des Architekten Heinrich von Dehn-Rotfelser (1825–1885) errichtete Gebäude beherbergte ursprünglich die bereits berühmte Gemäldesammlung des Landgrafen Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel (reg. 1730/51–1760). Nach einer Umfunktionierung des Gebäudes zu einer Stadtresidenz während der französischen Besatzungszeit unter Jérôme Bonaparte (reg. 1807–1813) konnte das Gebäude nicht mehr zu Ausstellungszwecken genutzt werden. Der notwendige Neubau orientierte sich an dem Vorbild der Alten Pinakothek in München.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude schwere Schäden und war danach lange Zeit vom Abriss gefährdet. Nach einer Verlagerung der Gemäldegalerie Alte Meister wie auch der Bestände des 18. Jahrhunderts ins Schloss Wilhelmshöhe 1962, konnte mit dem Wiederaufbau des Galeriegebäudes als Haus der Moderne begonnen werden.

Im Zusammenhang mit der Neustrukturierung der Kasseler Museumslandschaft wurde das Gebäude unter der Leitung des Berliner Büros Staab Architekten umfassend saniert und modernisiert. Seitdem präsentiert die Neue Galerie regional wie international bedeutende Malerei, Plastik und neue Medien des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Seit den 1960er Jahren wird die Neue Galerie wiederholt auch als temporärer Ausstellungsort der documenta genutzt und ist daher, neben der Sammlung von documenta-Kunstwerken, eng mit dieser renommierten Ausstellung zeitgenössischer Kunst verbunden.