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Ein heute zerstörtes antikes Bronzegefäß in einer wiederentdeckten Darstellung des 18. Jahrhunderts.

Gründung und erste Aufstellung der Antikensammlung im Museum Fridericianum

Antikensammlung unter Landgraf Friedrich II_Br 305 G45427 bearbeitet.jpgEin heute zerstörtes antikes Bronzegefäß in einer wiederentdeckten Darstellung des 18. Jahrhunderts

Die intensive Auseinandersetzung mit den historischen Inventaren der Antikensammlung und den zugehörigen Archivalien der »société des antiquités« (Gesellschaft der Altertümer) brachte in den letzten Jahren zahlreiche Erkenntnisse zur Antikensammlung unter Landgraf Friedrich II. Die erste Präsentation im 1779 eröffneten Museum Fridericianum konnte rekonstruiert werden. Außerdem konnten zahlreiche Exponate (im Original und auf Graphiken/Fotos) wiedergefunden werden, die bislang als verschollen galten.

Aktuelle Forschungen widmen sich den Italienreisen der Landgrafen Carl und Friedrich II., der wissenschaftlichen Korrespondenz der »société des antiquités« sowie der jüngeren Geschichte des Museum Fridericianum und der Antikensammlung.

Veröffentlichungen sind erschienen in den Jahrbüchern der MHK seit 2010, in dem Sammelband »Auf dem Weg zum Museum. Sammlung und Präsentation antiker Kunst an deutschen Fürstenhöfen des 18. Jahrhunderts« (2016) und in mehreren Aufsätzen.

Kontakt: Prof. Dr. Rüdiger Splitter, Antikensammlung MHK