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Rückseite des Gemäldes: Hieronymus Bosch (Nachfolger), Die Höllenvision des Ritters Tondalus, Gemäldegalerie Alte Meister, Foto: MHK, Arno Hensmanns

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Neben der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen besteht eine weitere Hauptaufgabe der MHK darin, kunsthistorische und kulturelle Sachverhalte der in der Sammlung befindlichen Objekte zu erforschen und zu publizieren.

Online-Kataloge:

Die Museumslandschaft Hessen Kassel schlug einen neuen und beispielhaften Weg ein, als sie im Jahr 2004 mit den Architekturzeichnungen des 17. bis 20. Jahrhunderts ihren ersten Online-Bestandskatalog vorlegte. Es folgten und folgen weitere Kataloge und Datenbanken, die einen Überblick und Einblick in die verschiedenen Bestände der Sammlungen der MHK geben.

Online-Datenbanken

Die Online-Datenbanken verstehen sich nicht als wissenschaftliche Kataloge sondern als Hilfsmittel zur Objektrecherche. Sie ermöglichen den Zugriff auf Sammlungsbestände, die bisher erst in Teilen wissenschaftlich bearbeitet wurden. Die Bestände werden kontinuierlich ergänzt und aktualisiert. Die Qualität der erfassten Daten und die Qualität und Auflösung der veröffentlichten Fotos sind dabei sehr unterschiedlich.

Wissenschaftliche Bestandskataloge

Die wissenschaftlichen Bestandskataloge präsentieren Sammlungsbestände, die bereits umfassend wissenschaftlich bearbeitet wurden. Die Bestände werden jeweils über einen strukturierten Katalog erschlossen, können aber auch über eine Suchfunktion gezielt gefiltert werden. Die Objekte sind zumeist ausführlich beschrieben und mit vergrößerbaren, teils auch hochauflösenden Abbildungen versehen.

Provenienzforschung

Die Provenienzforschung im Bereich Bildende Kunst gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bei einem vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekt werden derzeit die Gemälde-Erwerbungen der Staatlichen Kunstsammlungen zwischen 1933 und 1945 untersucht, um mögliche NS-Raubkunst zu identifizieren und gegebenenfalls erbberechtigte Nachfahren ausfindig zu machen. Die MHK strebt in diesen Fällen eine aktive Restitutionspraxis an. Die erlangten Forschungsergebnisse werden in den analogen und digitalen Netzwerken veröffentlicht werden.

 Eine Liste der bislang identifizierten Gemälde unklarer Herkunft finden Sie hier:

Kontakt unter: provenienzforschung@museum-kassel.de