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groß gedacht! groß gemacht?

landgraf carl von hessen-kassel

Sonderausstellung im Fridericianum 16. März bis1. Juli 2018

Landgraf Carl von Hessen-Kassel zählt zu den bedeutenden Fürsten der Barockzeit. Seine Finanz- und Wirtschaftspolitik aber auch sein großes Interesse an Wissenschaft und Kunst beeinflussten die Geschicke seiner Landgrafschaft Hessen-Kassel entscheidend. Die Ausstellung  widmet sich erstmalig dieser beeindruckenden Herrscherfigur.

Unter Carls Herrschaft entstand die grandiose Anlage des Bergparks Wilhelmshöhe mit ihren Wasserspielen, die seit 2013 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Zusammen mit dem Park Karlsaue veranschaulicht dieses Großprojekt noch heute den Repräsentationswillen des absolutistischen Herrschers.

Er schuf mit seinem Kunsthaus einen zentralen Ort der fürstlichen Sammlungen. Die dort aufbewahrte und von ihm maßgeblich erweiterte wissenschaftliche Instrumentensammlung ist bis heute eine der erlesensten weltweit.

Die Ausstellung fragt nach den Maßnahmen, die Carl in seiner langen Regierungszeit durchführte: Seine Bau-, Forschungs- und Kulturprojekte in seiner Residenzstadt, seine gezielte Heiratspolitik für seine Kinder in große Adelsfamilien Europas, seine Wirtschaftsförderung durch die Anwerbung hugenottischer Handwerker oder durch die Vermietung des von ihm eingerichteten stehenden Heeres.